Quantitative Lockerung dominiert den Markt des Forex

Die Entwicklungen an den Forex-Märkten waren in den vergangene Wochen geprägt von Vorhaben welcher Notenbanken rund um den Globus, die zur Stützung der Geldmärkte sowie jener gesamtwirtschaftlichen Nachfrage eine Lockerung der Geldpolitik vorsehen, die Oberhalb die Senkung jener Leitzinsen hinausgeht. Sowohl in den USA und im Vereinigten Königreich wie untergeordnet in Japan und in dieser Schweiz sind die Notenbanker der Auffassung, dass quantitative Lockerungen erforderlich sind. Die US-Notenbank Federal Reserve beschloss so jüngst, dass eine Billon Dollar zusätzlich in die Märkte gepumpt werden sollen. Die Ausweitung dieser Geldmenge soll durch den Ankauf von Staatsanleihen durch die Zentralbank erfolgen.

In anderen Ländern werden ähnliche Unterfangen verfolgt. Ebenfalls die Europäische Zentralbank, die sich lange gegen dasjenige "quantitative easing" gesträubt hatte, sieht sich wachsendem Druck ausgesetzt und erwägt nun, neben einer weiteren Senkung des Leitzinses hinauf nur noch 1,0 Prozent die Laufzeiten von Refinanzierungsgeschäften mit den Banken zu verlängern und zweite Geige ein größeres Volumen zur Verfügung zu stellen. Die Lockerung der Geldpolitik und die massive Ausweitung der Geldpolitik schüren Angst vor Inflation im Markt. Gerade die Aktivitäten in den USA eröffnen Grund zur Sorge. Eine stark ausgeweitete Geldmenge kann, wenn die Konjunktur wieder anzieht und dies unbeschlagen gedruckte Geld in Bewegung kommt, zu einer fühlbar ansteigenden Inflation führen. Erste Stimmen sprechen schon von Teuerungsraten jenseits der zehn Prozent. Ob es dieser Notenbank gelingt, die Geldmenge rechtzeitig wieder zu verringern und ihre Passiva abzubauen, steht in den Sternen - die derzeitigen Vorhaben müssen denn experimentell verstanden werden.

Die Bewegungen am Forex-Markt, die den Ankündigungen der Notenbanken folgten, fielen ganz und gar stark aus. Nachdem die Fed ihr neues Programm publiziert hatte, sank jener Dollar gegenüber Euro und Yen innert (schweiz.) kürzester Zeit um mehr als fünf Prozent. Synchron wurden wieder vermehrt Carry-Trades durchgeführt. Zusammen mit derartigen Transaktionen verschulden sich Marktteilnehmer in einer niedrig verzinsten Währung und legen die geborgten Mittel in einer höher verzinsten Währung an. Geht die Spekulation aufwärts, wird nicht nur ein Profit durch die Zinsdifferenz erzielt, sondern es kann sogar ein Kursgewinn realisiert werden.

- Devisenvermittler setzt Fehlspekulationen des Staatsangehörigen kassiert ein
- Störung des Seins ein Devisenhändler
- Live-Trading-Seminar mit der Saxo-Bank